Dumm gefragt – auch eine junge Erwachsene aus Maria im Tann stellt sich den Fragen von 1live

Wir waren sofort begeistert, als sich im Juni der WDR an uns wandte mit der Frage ob sich Jugendliche in Maria im Tann bereit erklären würden, am „Dumm gefragt“ Format des Senders 1live mitzumachen.

Schön, dass sich der Sender dieses Themas annimmt und Öffentlichkeitsarbeit für die von uns betreuten Kinder und Jugendlichen macht!

Für eine junge Frau aus unserem Trainingswohnen war es selbstverständlich, hier mitzumachen. Dumm gefragt – gut geantwortet!

 

Das Video ist hier zu sehen:

https://www1.wdr.de/radio/1live/videos/dumm-gefragt/video-dumm-gefragt-heimkinder-100.html

 

Neue Saison in der AMOTIMA gestartet

In den vergangenen Wochen ging es hier in der Jugendwerkstatt AMOTIMA vor allem darum, den Jugendlichen einen guten Start zu ermöglichen. Die Jugendlichen haben ihre Werkstätten und die dazugehörigen Werkzeuge kennengelernt, erste Arbeiten begonnen und erste Eindrücke im AMOTIMA-Alltag gesammelt. Neben der Werkstattarbeit standen auch zwei gruppenbildende Aktionen mit den Jugendlichen an:

Solidaritätslauf: Die AMOTIMA ist schon lange aktiv in der Vorbereitung und Durchführung des Solidaritätslaufes. Gemeinsam setzten wir uns in der Woche vom 06.-10.09.2021 mit der Bedeutung des Solidaritätslaufs auseinander. Wir sprachen darüber, was dieser bewirken soll und weswegen er dieses Jahr (leider wieder) nicht stattfinden kann. Auch sprachen wir über die Alternative, die sich die OrganisatorInnen des Solidaritätslaufes ausgedacht haben: Statt selbst zu laufen wurden viele verschiedene LäuferInnen-Silhouetten gestaltet und rund um den Dom aufgehängt. Mit dem Zweck die Menschen zu ermutigen, trotz des fehlenden aktiven Laufes, zu spenden und sich für die Belange für Menschen ohne Arbeit einzusetzen. Weitere Informationen bezüglich des Solidaritätslaufes erhalten Sie auf dieser Website: https://solidaritaetslauf-aachen.de/. Hier in der AMOTIMA erhielt jede Werkstatt die Möglichkeit eine Silhouette zu gestalten. Doch bevor die Jugendlichen sich als Gruppe auf der Silhouette verewigen konnten, hatte jede/r die Möglichkeit, sich zunächst mit sich selbst auseinander zu setzen. Nachdem wir das „ich“ bearbeitet und in diversen Formen gestaltet haben, begann der Prozess des „wir“: Das heißt die Jugendlichen waren jetzt vor die gemeinsame Aufgabe gestellt, die vielen Unterschiedlichkeiten in Gemeinsamkeiten umzuwandeln. Aus diesem Prozess sind wirklich schöne und sehr unterschiedliche Silhouetten entstanden. Und neben diesen tollen Ergebnissen war die Erfahrung als Gruppe miteinander zu wachsen, das entscheidende Erlebnis.

Biparcours: Am Montag den 13.09.2021 haben wir mit unseren Jugendlichen einen Biparcours (eine digitale Rallye) durchgeführt. Die Jugendlichen führten die Rallye Werkstattintern durch und hatten ca. 90 Minuten Zeit die verschiedenen Aufgabenfelder zu bearbeiten. In allen drei Werkstätten, dem Außenbereich und im Aufenthaltsraum warteten mehrere Aufgaben auf sie. So wurden die Jugendlichen in der Blumen- und Kochwerkstatt unter anderem vor die Aufgabe gestellt, ein Rezept für 8 Personen auf 24 Personen umzurechnen. In der Metallwerkstatt wartete beispielsweise eine soziale Herausforderung auf sie: So mussten sie sich als Gruppe auf einen Gegenstand aus Metall einigen, den sie am schönsten fanden und diesen dann in einem Video präsentieren. In der Holzwerkstatt wurde es handwerklich: Dort wurden Nägel mit einem Hammer in einen Holzblock schlagen. Im Außenbereich wurde getestet, wie sicher sie in Sachen Mülltrennen und Krankmelden sind. Abschließend schauten wir uns gemeinsam die gesammelten Ergebnisse in der letzten Einheit des Tages an. Es war spannend zu beobachten, wie unterschiedlich die Werkstätten ihre Aufgaben erfüllt haben, aber eins war immer gleich: sie haben es gemeinsam geschafft.

Die Anfangswochen waren sehr voll mit vielen neuen Aufgaben, die uns gefordert und gefördert haben. Wir alle konnten sehr viel voneinander lernen, miteinander üben und gemeinsam zusammenwachsen. Wir haben uns besser kennengelernt und sind nun bereit für den Alltag in den Werkstätten.

Wir suchen….. Mitarbeiter!

 

Für unsere Intensivwohngruppe für Kinder auf dem Gelände suchen wir ab sofort eine sozialpädagogische Fachkraft. Näheres unter Stellenangebote.

 

Wir suchen junge Menschen für ein soziales Jahr!

Wir haben noch ein paar Stellen für ein Freiwilliges Soziales Jahr oder einen Bundesfreiwilligendienst, die noch nicht besetzt sind.

Deshalb möchten wir hier noch mal dringend dafür werben, und versprechen ein interessantes, abwechslungsreiches und mit Sicherheit bereicherndes Jahr!

Hier geht´s zum Flyer mit allen wichtigen Infos.

Bei Interesse melden Sie sich bei uns oder bewerben sich direkt bei Freiwillige Soziale Dienste im Bistum Aachen e.V., Kamper Straße 24, 52064 Aachen.

 

Ansprechpartner

Denis Thielen

Denis Thielen

Geschäftsführung, Direktor

d.thielen@mariaimtann.de

0241 70505-60

Freshbox – Live – Cooking *Kochgruppe in Maria im Tann im Lockdown*

Das Angebot der Kochgruppe des Trainingswohnens von Maria im Tann gibt es nun seit ca. 1,5 Jahren.

Die Gruppe, die einmal wöchentlich stattfindet und immer von zwei Mitarbeiter*innen durchgeführt wird, fördert Teamarbeit und gemeinsames „Erleben“ von Speisen und Zutaten. Ferner lernen die Teilnehmenden gesundes und gleichzeitiges günstiges Kochen und Essen. Bei Auszug soll jeder Teilnehmende eine Rezeptesammlung mit selbst gekochten (Lieblings-)Gerichten mitnehmen können.

Mit zunehmenden Beschränkungen bzgl. der Kontakterlaubnis zwischen verschiedenen Haushalten mussten auch wir Mitarbeiter*innen des Trainingswohnens in Maria im Tann immer wieder die Zugangsvoraussetzungen in der Kochgruppe anpassen.

Konnten wir anfänglich zumindest noch ein gemeinsames Essen, mit Abstand, mit verschiedenen Haushalten anbieten, welches von den Betreuer*innen zubereitet und ausgegeben wurde, so musste auch dieses Konzept überdacht und an die neuen Corona-Bestimmungen angepasst werden.

Es entstand die Idee des Freshbox – Live – Cooking.

Alle erforderlichen Zutaten werden frisch und unpräpariert in wiederverwendbare Dosen oder verschließbare Gefäße abgepackt und schließlich in Thermoboxen in die WGs geliefert. Anschließend wird in einer Videokonferenz gemeinsam gekocht.  Alle starten zur gleichen Zeit mit denselben Vor- und Zubereitungen der verschiedenen Speisen, hierdurch führen die beiden Betreuer*innen, die das Menu in Echtzeit mitkochen.

Besondere Herausforderungen stellen die unterschiedlichen Kochfähigkeiten, aber auch die verschiedenen Koch-Utensilien, bis hin zur unterschiedlichen Funktionsweise der Herde, dar. Manchmal kocht nur ein Bewohner einer WG mit, der dann natürlich viel mehr Arbeit hat, als eine ganze WG. Hier ist dann wiederum die Zusammenarbeit der Mitbewohner gefragt, die alle verantwortlich sind für das Gelingen eines Rezeptes. Auch die Reihenfolge der Zubereitung der einzelnen Bestandteile einzuhalten und darauf hinzuweisen ist wichtig, damit das Gericht gleichzeitig fertig wird.

Die gruppendynamischen Prozesse innerhalb einer WG, aber auch im gesamten Livechat unterscheiden sich dabei teils signifikant von einem persönlich „betreuten Kochen“, da die Teilnehmer*innen viel mehr selber untereinander regulieren müssen und dies auch tun.

Es macht sowohl den Betreuer*innen als auch den Jugendlichen und jungen Erwachsenen immer sehr viel Spaß, auch wenn es schonmal stressig werden kann.

Der Lerneffekt bei der Methode des Live-Kochens ist hier in jedem Fall nochmals intensiver und möglicherweise auch nachhaltiger, da die einzelnen Schritte bis zum Gelingen eines Gerichtes in Eigenverantwortung geleistet werden müssen. Insbesondere das Abschmecken und Würzen müssen die Jugendlichen alleine durchführen.

Corona stellt uns manchmal eben vor besondere HErausforderungen, die kreativ gelöst werden müssen und auch können. So lange die Technik funktioniert, werden wir die Kochgruppe jedenfalls weiterführen!

 

Wir bedanken uns bei den Teilnehmenden der Kochgruppe für die stete Teilnahme und auch für die Geduld, die sie uns, gerade am Anfang des Projekts, entgegengebracht haben!

 

„Wir schauen mal, was geht“ – Ferien in Haus 1

Dieses Jahr ist alles anders, auch unsere Ferien. Unsere Kinder haben schon vorher viele Veränderungen gut getragen dieses Jahr; sie mussten im Homeschooling mit uns Pädagogen als Lehrern Vorlieb nehmen, in den Aktivitäten waren wir lange sehr eingeschränkt und die Begrenzung der Kontakte hat die Geduld auf eine große Probe gestellt.

Unsere Ferien waren auch auf den Kopf gestellt. Mal eben ins Freibad? Fehlanzeige.  Kino? Unter den Bedingungen kein Spaß…..  Doch letztlich haben wir einige schöne Erlebnisse ergattern können. So waren wir häufiger Segeln, meist in Roermond, stets mit zwei oder drei Kindern auf dem Boot. Da wir unsere Freizeit in Xanten „Open Air“ auf einem Zeltplatz verbrachten, konnten wir gut allen Vorgaben entsprechen. Bei super Wetter hatten wir eine schöne Woche bei den Römern und an der Xantener Südsee.  Dazu machten wir hier einige Ausflüge, zum Beispiel in den Barfußpark oder nach Bokrijk, in den Gaia Zoo, ins Bubenheimer Spieleland oder in die Eifel, an den Rursee. Gestreng dem Motto „Wir schauen mal, was geht“ haben wir unsere Ferien doch toll gefüllt und gehen wieder gestärkt zur Schule.

Mal schauen, was da geht…